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Rodung; Beantragung einer Erlaubnis
Beschreibung

Möchte eine Waldbesitzerin oder ein Waldbesitzer eine Fläche roden, muss sie bzw. er die Erlaubnis dafür bei der zuständigen unteren Forstbehörde, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF), beantragen (Art. 9 Abs. 2 BayWaldG). Diese entscheidet im Einvernehmen mit der Kreisverwaltungsbehörde (KVB) über den Antrag (Art. 39, Art. 42 BayWaldG).

Folgende Angaben sind hierfür regelmäßig erforderlich:

  • Größe und Lage der zu rodenden Waldfläche
  • Alter und Zusammensetzung des Waldes
  • Beschreibung und Begründung des Vorhabens

Im Grundsatz besteht ein Rechtsanspruch auf die Rodungserlaubnis. Das Bayerische Waldgesetz  regelt in Artikel 9 aber auch Fälle, in denen die Rodungserlaubnis nicht erteilt werden kann. Schutz-, Bann- und Erholungswälder stehen unter einem besonderen Rodungsschutz. Je nach Größe der Rodung kann es notwendig sein, die Umweltverträglichkeit zu prüfen.

Nachdem Wald generell geschützt werden soll, gilt eine unerlaubte Rodung als Ordnungswidrigkeit und kann mit Geldbuße belegt werden (Art. 46 Abs. 1 Nr. 2 BayWaldG).

Bei Fragen stehen die Försterinnen bzw. Förster der Bayerischen Forstverwaltung gerne zur Verfügung (siehe Försterfinder unter "Weiterführende Links").

Zuständiges Amt
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten (Allgäu)
Hausanschrift
Adenauerring 97
87439 Kempten (Allgäu)
Postanschrift
Adenauerring 97
87439 Kempten (Allgäu)
Fon:
+49 831 52613-0
Fax:
+49 831 52613-1444
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